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Nelkenstädter Paradiesblick

Nicht nur die Straßenbezeichnung "Weinberggasse" belegt die Existenz des einstigen Weinbaus in der Nelkenstadt. Auf einer historischen Karte aus dem 18. Jahrhundert ist der Weinberg unterhalb der Burgmauer von der Burg bis zum Niederntor eingezeichnet.

Bei einer spontanen Verabredung von Bürgermeister Klaus Geise mit seinem Ahrweiler Amtskollegen Dr. Ulrich Tappe im Jahre 2005 führte zu der Idee, in Blomberg wieder Wein anzubauen. Diese Idee stieß beim Vorstand von Blomberg Marketing auf großes Interesse und wurde vom Verein in Zusammenarbeit mit dem Weingut Maibachfarm umgehend umgesetzte.

Der Weinberg in Blomberg misst gerade mal 100 Quadratmeter und umfasst 99 Reben. Dass der Weinberg nach Nordwesten ausgerichtet ist, stellt nicht gerade die ideale Lage dar, jedoch stand keine andere Fläche zur Verfügung. Immerhin ist der Jahrgang 2011 durchaus süffig, lautet das Urteil des Marketingvorsitzenden. Positiv überraschte der künftige „Nelkenstädter Paradiesblick“ auch beim geringen Säuregehalt, denn als Faustregel lässt sich festhalten: je wärmer das Anbaugebiet, desto geringer, je kühler das Anbaugebiet, desto höher der Säuregehalt im Wein.

Im Herbst 2008 folgte die erste Weinlese am Blomberger Weinberg und mit ihr die Suchen nach einem Namen für den Wein. Verschiedene Blomberger Künstler haben an der Ausschreibung von Blomberg Marketing e. V. teilgenommen. Die Künstlerin Gaby Prasse hat die Jury, bestehend aus Blombergs Bürgermeister Klaus Geise, Bad Neuenahr-Ahrweilers Bürgermeister Dr. Hans-Ulrich Tappe, dem Winzer der Maibachfarm Andreas Gatzmaga, der Blomberger Nelkenkönigin Jennifer Kroll, dem Vorsitzenden von Blomberg Marketing e. V. Oskar Wnendt sowie dem 1. Vorsitzenden des ABS Kurt Langemann, mit einem kreativen Namen und einem edlen Design überzeugt.

Die Pflege und Lese des Weins, sowie seine Überführung zur Maibachfarm, liegt ganz in den Händen der ehrenamtlichen Helfer von Blomberg Marketing.